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'Regnbogn.de' sprach vor der Wahl mit Markus über seine Kandidatur für die 14. Landessynode.


RB:
Markus, weshalb willst Du Dich in die Synode wählen lassen?

Markus:
Meine Kandidatur für die Synode und so auch mein Engagement für
"Kirche für morgen", ist für mich eine weitere Möglichkeit Gemeinde zu bauen.
Nach vielen Jahren der Mitarbeit in verschiedenen Gruppen und Kreisen meiner Kirchengemeinde in Scharnhausen möchte ich gerne meine Kraft für diese wichtige Arbeit einsetzen.
Von guten Freunden wurde ich gefragt, ob ich mir eine Kandidatur für die Synode vorstellen kann, dies habe ich als Ruf verstanden - sozusagen als nächsten logischen Schritt meiner Mitarbeit in der Gemeinde und für meine Gemeinde.

RB:
Dann hast Du bestimmt ein paar konkrete Ideen, die Du in der Synode umsetzen möchtest?

Markus:
Klar, das wichtigste für mich ist, dass Kinder in eine gute und aktive Gemeinde hineinwachsen können. Dabei denke ich an meine drei Kinder und an alle anderen Kinder.
Dafür braucht eine Gemeinde gute Kinderarbeit für die Kleinen und ein dichtes Netz an Hauskreisen für alle anderen Altersgruppen.
Dazu für den sonntäglichen Gottesdienst attraktive Gottesdienst-Angebote für alle Alterstufen.

RB:
Und was sind Deiner Meinung nach die Voraussetzungen für gute Kinderarbeit?

Markus:
Wir sehen heute in den Gemeinden sehr viel ehrenamtliches Engagement und das ist gut so!
Diese ehrenamtlichen Mitarbeiter müssen in ihrer Arbeit und bei der Umsetzung ihrer kreativen Ideen gezielt unterstützt und gefördert werden. Neben Motivation und Weiterentwicklung der Einzelnen und regelmäßigem Mentoring, gehört dazu eben auch ein vernünftiger Rahmen an finanziellen Mitteln.
Nur so lassen sich langfristig gute Ideen umsetzen und die Gaben und Motivation der einzelnen Mitarbeiter für den Gemeindeaufbau einsetzen.

RB:
Was meinst Du mit Hauskreisen und welche Funktion sollen diese erfüllen?

Markus:
Gemeindeabeit kann in vielen unterschiedlichen Formen geschehen.
Schau doch mal in die Geschichte der christlichen Urgemeinde mit den Hauskirchen, das sind für mich heute die Hauskreise.
Persönlich habe ich in vielen Jahren als Teilnehmer und Leiter von Haus- kreisen aktive Unterstützung in Lebens- und Glaubensfragen bekommen – theologisch und auch ganz praktisch.
Ich bin davon überzeugt, dass die Landeskirche attraktiver werden kann, wenn neben den bekannten Formen der Gemeindearbeit weitere Formen Raum gewinnen dürfen.

RB:
Als dritten Punkt sprichst Du von attraktiven Gottesdienstangeboten für alle Altersgruppen – es gibt doch aber schon Jugendgottesdienste, Gottesdienste für junge Erwachsene und vieles mehr?


Markus:
Für die Gottestdienste wünsche ich mir, dass altersgemäße Angebote, z.B. Jugendgottesdienste mit alle ihrer Vielfalt nicht nur Ausnahmen in der Gottesdienstlandschaft sind.
Wichtig ist mir, daß sich ein dichtes Netz von regelmäßigen Gottesdiensten für die verschiedenen Altersgruppen entwickeln kann.
Das kann auch heißen, daß mehrere Nachbargemeinden zusammenarbeiten und gemeinsame Angebote machen.
Kirche für morgen konnte hier schon Verbesserungen ermöglichen.
Wir sind aber der Meinung, dass eine deutliche Verbesserung nur durch Schaffen der nötigen Strukturen und eine entsprechende finanzielle Ausstattung dauerhaft möglich ist.

RB:
Wunderbar, danke für die ausführlichen Antworten!
Jetzt habe ich nur noch eine Frage: Was bedeutet „Kirche für morgen“ sonst noch und wieso kandidierst Du für diese Gruppierung?

Markus:
Ganz einfach, bei „Kirche für morgen“ sind Menschen, die viele Dinge genau so sehen wie ich. Vor allem der gemeinsame Wunsch, unsere „Glaubensheimat“, die ev. Landeskirche weiterzuentwickeln in die Zukunft fasziniert mich an "Kirche für morgen".
Eben nicht nur meckern, sondern die bestehende gute Basis aktiv verbessen zu helfen – mit Leidenschaft die Punkte verbessern, unter denen viele leiden.
Dabei möchte ich mitarbeiten und bitte um Eure Unterstützung am
11. November 07!

RB:
Vielen Dank für das Gespräch!


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